Konzerte in Mühldorf und Heidenheim
1971 fand man bei Mühldorf a. Inn das fast vollständige Skelett eines Gomphotheriums, eines ausgestorbenen Rüsseltiers mit elefantenähnlichem Körperbau und vier Stoßzähnen, das auf etwa 11 Millionen Jahre datiert wurde. Das Original wird in der Bayerischen Staatssammlung in München aufbewahrt, ein Nachguss des Schädels befindet sich im Heimatmuseum von Mühldorf.
Sonst gibt es über Mühldorf nichts zu berichten. Immer wieder einmal spielt aber HISS im dortigen Haberkasten. Am 25.1. ist es wieder so weit.
Tags darauf, am 26.1., sind wir in Heidenheim, der drittgrößten Stadt Ostwürttembergs
Kleinkunstpreis BW 2019
Nach Jahrzehnten harter Arbeit erhält die Kapelle HISS den baden-württembergischen Kleinkunstpreis! In der offiziellen Pressemitteilung lesen wir diese Sätze:
„Nach über 20 Jahren auf der Bühne denkt HISS noch lange nicht ans Aufhören. Mit ihrer eigenwilligen Folk-Rock-Polka und ironisch-zynischen Texten liefert die Stuttgarter Band ein einmaliges Crossover. Sie ist ein echtes Unikat, laut der Jury sogar „eine der musikalisch vielfältigsten Bands aus dem Südwesten“. Die Polka werde schwarz gewürzt mit Rockabilly, Latin Walzer, Reggae und Ska. Die Ansagen und Texte von Frontman und Namensgeber Stefan Hiss seien dabei eine Qualität für sich: rabenschwarz, romantisch, tiefsinnig!“
Dieser Einschätzung schließen wir uns vollinhaltlich an.
Joscha Brettschneider
Liebe Gemeinde,
King Grollmus’ Erkrankung ist leider doch so ernst, dass er in den nächsten Monaten nicht spielen können wird.
Ab dem 19. Januar wird er daher von Herrn Brettschneider vertreten.
Aufmerksamen Beobachtern des Geschehens rund um die Kapelle HISS ist er vielleicht schon als Gitarrist bei LOS SANTOS aufgefallen.
Foto von Julia Keltsch
Aalen – Stuttgart
Das Kastell Aalen war mit über tausend Reitern und fast ebenso vielen Pferdeknechten das größte Lager von römischen Auxiliartruppen am gesamten Obergermanisch-Raetischen Limes!
Mit dem Rückzug der Römer um 260 begann der Niedergang.
Heute findet die Bevölkerung ein Auskommen in der Schafzucht.
Neuigkeiten gelangen nur ab und zu durch fahrende Musikanten an den Ort.
Am 14.12. erzählt die Kapelle HISS vom Leben da draußen.
Zum Glück sind wir am 15.12. wieder in einer Stadt.
Schwäbisch Hall und Lorsch
Im Dreißigjährigen Krieg litt Schwäbisch Hall schwer unter wechselnden Besatzungen durch kaiserliche, französische und schwedische Truppen. Jeder fünfte Einwohner starb durch Seuchen und Hunger.
Die Region um Lorsch wurde mehrfach verwüstet und die Bewohner durch die Pest stark dezimiert.
Beide Orte sind heute noch schwer gezeichnet von dieser Tragödie, die Innenstädte sind verödet. Manchmal aber, wenn die Kapelle HISS zu Besuch ist, keimt für kurze Zeit ein wenig Hoffnung auf:
7. Dezember, Club Alpha 60, Schwäbisch Hall
8. Dezember, Theater Sapperlot, Lorsch
Spätherbsttour
Am 29. November beginnt unsere spätherbstliche Tour durch deutsche Metropolen wie Bremen, Hasbergen und Oberhausen!
Zum Auftakt zeigen wir Köln, wie echter Frohsinn klingt.
HISS in Stuttgart und Reutlingen
Gut möglich, dass wir schon in der Ankündigung des letzten Auftritts in Reutlingen vom Bempflinger Vertrag von ca. 1090 sprachen. Dieser ist aber so wichtig, dass wir es auch ein weiteres Mal tun können, wird Reutlingen hier doch erstmals erwähnt. Dieser Erbvergleich zwischen den Achalmgrafen Kuno und Liutold und ihrem Neffen Graf Werner von Grüningen ist in der Zwiefalter Chronik (1135/37) erstmals dokumentiert. Dort wird ein „Ruodolfus de Rutelingin“ als Zeuge genannt.
Am 27. Oktober sind wir am historischen Ort, tags zuvor in der Rosenau zu Stuttgart.
Eberbach, Ulm und Staufen
Eberbach hätte zum deutschen Bienenzentrum werden können, wurde hier doch 1891 die erste staatlich Anstalt für Bienenzucht in Deutschland eröffnet. Leider scheiterten die Verhandlungen mit der Stadt über ein Grundstück für den Neubau einer Imkerschule an unterschiedlichen Preisvorstellungen.
Die Bienenfreunde der Kapelle HISS kommen am 12. Oktober trotzdem gerne her.
Am 13. sind wir in Ulm, am 14. dann in Staufen, denn unser Herz schlägt auch für die Geothermie.
Waiblingen, 21.09.2018
In der Nacht zum 18. September 1634 wurde Waiblingen von kaiserlichen und spanischen Truppen in Brand geschossen, gestürmt und geplündert. Als die Brände schließlich erloschen, war die Stadt bis auf die Grundmauern zerstört.
Dieses Ereignis gilt bis heute als größte Katastrophe in der Geschichte der Stadt.
Wenn also regelmäßig die wilden Fans der Kapelle HISS singend und feiernd durch die Straßen von Waiblingen ziehen, kann das Alteingesessene kaum erschüttern.
